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Was nehme ich mich als   Mensch manchmal wichtig im Ausdruck durch das Wort! Das ist richtig, nein, das ist richtig, nein das ist jetzt bestimmt richtiger als das dort. Doch was oder wer wäre ich als Mensch ohne das Wort? Und sofort sagt es in mir: Was für eine saudoofe Frage, ein Mensch würde ohne Wort sich selbst diese Frage gar nicht stellen können, also kann es auf diese hypothetische Frage auch keine Antwort geben, zumindest nicht in Form von Sprache. Ha! Interessant. Gibt es dann eine Antwort auf diese Frage  jenseits von Sprache? Ich lasse diese Frage in mich fallen. Und sie fällt und fällt und fällt und keine Antwort in Sicht. Ich rausche in die Tiefe, es wird dunkel über mir und unter mir ist es ebenfalls dunkel. Und immer noch falle ich mit der Frage in die Tiefe. Tief in mich hinein. Es scheint wärmer und heller zu werden und noch immer falle ich. Ich sehe mir beim Fallen zu. Ich sehe wie es wärmer und heller wird und wie es wieder dunkler und kühler werden wird um sich dann wieder zu erwärmen, zu erhellen. Ich starre auf mich in diesem Kreislauf und Du schaust mich aus diesem Kreislauf heraus an. Wir sehen uns in die Augen und die Zeit bleibt stehen. Es gibt nur dich und mich. Wir umkreisen uns wie Gegner vor einem Kampf. Dann lässt uns etwas innehalten und wir schauen zu dir, die das alles beobachtet. Du lächelst uns voller Wärme zu. Deine Liebe erhellt unsern Blick und wir sehen, was wir zuvor nicht sehen konnten, das was hinter jedem Wort steckt, unabhängig davon, wie das Wort geformt ist, das was alles bewegt ohne sich dabei selbst zu bewegen, das was ist ohne jemals  selbst zu sein.

 
 
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