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Ich fühle mich so nackt, so nackt wie noch nie. Ich fühle, wie müde ich bin vom Kampf, vom Versuch die Ablehnung, den Hass, Neid, Eifersucht, die Minderwertigkeit, Unfähigkeit, Unsicherheit, die Einsamkeit von mir fernzuhalten. Ich fühle wie sie herankommen, auf mich zu kommen und ich trete bei Seite. Sie bleiben vor der Nacktheit stehen, die da völlig unbedarft steht und ihnen direkt in die Augen sieht. Sie sagt mit warmer Stimme, tretet ein, ihr seid willkommen. Zögerlich tritt einer nach dem andern ein. Ist dies ein Traum? Geschieht dies wirklich? Hier ist es so weich und so warm, so ruhig und so friedlich, niemand der gegen uns ankämpft, niemand der uns entgegensteht. Wir sind willkommen! Und so legt sich einer nach dem andern auf die Erde, in den Schoss der Welt. Und wie sie da so ruhen, treten die Annahme, Freude, Gunst, die Vollkommenheit, die Perfektion, der Mut und die Zweisamkeit fröhlich in den Raum. Bruder, Schwester, was für eine Freude euch hier zu sehen! Und sie tanzen, lachen und singen ausgelassen miteinander und ich schaue in meiner Nackteit auf all meine Kinder, dankbar, dass Du als Ich zur Seite getreten bist.

 
 
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