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Nein, mit Esoterik will ich nichts zu tun haben! Hast du das auch schon gehört, oder sagst du es selbst? Bis heute habe ich mich nie mit diesem Begriff beschäftigt, ich wusste nicht was er urgsprünglich bedeutete, noch wie er heute auch gebraucht wird. Interessanterweise bringen mich Menschen immer wieder mit diesem Begriff in Verbindung. Also hab ich beschlossen, der Sache mal auf den Grund zu gehen. Laut Google tauchte der Begriff im Zusammenhang mit den Lehren von Aristoteles auf und da wird Esoterik und Exoterik übersetzt mit "von innen oder von aussen" betrachtet. Auch bei Pythagoras wurde zwischen exoterischen und esoterischen Schülern unterschieden, wobei die letzteren einen inneren Kreis bildeten und bestimmte Lehren exklusiv empfingen. Auch in der Kirche wurde der Begriff "esoterikos" im Sinne von geheim benutzt. Seit dem 20. Jahrhundert ist eine abwertende Bedeutung verbreitet, wo esoterisch gleichgesetzt wird mit "unverständlich, geheimnistuerisch, weltfremd und versponnen".

Heute wird Esoterik weithin als Bezeichnung für "Geheimlehren" verstanden, wobei es sich laut Antoine Faivre de facto allerdings zumeist um allgemein zugängliche "offene Geheimnisse" handelt, die sich einer entsprechenden Erkenntnisbemühung erschliessen. Nach einer anderen, ebenfalls sehr geläufigen Bedeutung bezieht sich das Wort auf eine höhere Stufe der Erkenntnis, auf "wesentliches", "eigentliches", oder "absolutes" Wissen und auf die sehr vielfältigen Wege, welche zu diesem führen sollen.

Soweit zur Bedeutung des Begriffes (laut Google). Was hat das nun alles mit mir zu tun? Ja, ok. Ich hinterfrage das Leben, ich halte nichts für gegeben, es gefällt mir Ideen nachzugehen, sie zu prüfen, auszuprobieren, selbst erleben und darin eigene Erkenntnisse zu gewinnen. Ja, ich halte grundsätzlich alles für möglich. Ja, ich färbe meine Haare schon seit Jahren nicht mehr. Und jetzt? Bin ich deswegen eine Esoterikerin? Und warum lehnen soviele Menschen alles ab, was ihnen esoterisch erscheint? Was passiert denn, wenn man das Leben hinterfragt? Was passiert denn, wenn man das Ganze mal von innen her betrachtet, das heisst, auf sich selbst bezogen anstelle von immer nur Bezug zu nehmen zu andern? Was erscheint Menschen, die das nicht tun an Menschen, die es tun, so ablehnungswürdig?

Für mich haben Ideen von anderen Menschen nichts furchterregendes an sich, im Gegenteil. Ich lass mich gerne davon inspirieren indem ich mich frage, was wäre wenn, was glaubt es denn in mir überhaupt dazu, habe ich diese Sichtweise jemals schon als eine mögliche Wahl in Erwägung gezogen? Ich sehe mich weder als pro noch als contra esoterisch. Ich bin einfach gerne Mensch und das kommt in meinem Fall durch Neugier, durch die Sehnsucht alles tief ergründen zu wollen unter anderem zum Ausdruck.

 
 
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