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Also etwas meinte, ich müsste unbedingt ausprobieren, wie töpfern ist. Schon bei der Anmeldung hatte ich das Gefühl, es geht nicht wirklich ums Töpfern, aber was solls, geh da mal hin. Dann die Frage der Lehrerin, was möchtest du denn machen? Öhhmmmm, keine Ahnung. Aha, ok. Mit welchem Ton möchtest du arbeiten? Öhmmmm...keine Ahnung. Ok, ich schlage dir diesen vor, da bist du ziemlich frei. Aha. Gut. Dann sitze ich vor dem Ton und in mir sagts, was tue ich eigentlich hier? Jetzt habe ich dieses Stück Ton vor mir und absolut keine Idee, was ich aus diesem Teil nun formen soll. Die Kursleiterin schlägt vor, den Ton zum Beispiel um einen Stecken zu wickeln, sobald ich beginne, meint sie, ergibt sich der Rest. Aha. Na gut, also ich nehme so einen Stecken und wickle den Ton drum rum. Tatsächlich sieht schon fast wie eine Frau in Köningsrobe aus ;-). Ich knubble weiter dran rum und plötzlich habe ich das Bild zweier Waagschalen und ich stelle mir vor wie ich da Kerzchen reinstellen könnte. Auf der rechten Seite gelingt mir eine perfekte Schale, nun soll links eine möglichst gleiche hin. Doch egal wie ich es anstelle, es entfernt sich immer mehr von einer perfekten Schale, ich spüre Ärger in mir hochsteigen, so ein Mist, jetzt habe ich so eine gute Idee und jetzt will dieses Ding einfach nicht die Form annehmen, die ich glaubte, müsste es jetzt haben. Ich steigere mich ziemlich rein in diesen Ärger bis etwas mich plötzlich innehalten lässt. Ich schaue das unperfekte Werk an und ich weiss, alles was es jetzt von mir verlangt ist die Idee, die ich hatte loszulassen und zu zu lassen, dass etwas neues entstehen kann, etwas von dem ich jetzt noch nicht weiss, wie es schlussendlich dann ausschauen wird. Ich verknete die unperfekte Schale ebenso wie die Perfekte und hab keine Ahnung, was das Teil jetzt darstellen soll. Und was passiert mit dem Ärger? Der hat sich einfach in Luft aufgelöst! Und was hat das jetzt alles mit Lao Tse zu tun?..... die Geschichte ist ein Beispiel für eine Aussage von ihm: "Das einzig beständige ist der Wandel" und je mehr der Mensch sich gegen den Fluss des Lebens  sträubt, und stur an Entscheidungen festhält um des Festhalten Willens,  umso anstrengender wird es...

 
 
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