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Jan
13

Ich bin in die Welt gekommen, um mir meiner Göttlichkeit bewusst zu werden. Dazu nutze ich all die möglichen Formen, als Mensch, als Natur, als Tier, als Gedanken, als Gefühle. Sie führen stets zu mir selbst zurück. Doch das geschieht erst mit der Zeit. Zuerst verfalle ich dem Gedanken, dieses Tier, dieser Gedanke oder das Gefühl, oder der Mensch zu sein, bis der Gedanke auftaucht, wer bin ich?

In diesem Gedanken gehe ich rückwärts auf mich zu. All die Ideen wer ich sein könnte, müsste oder sollte, zerbröseln. Bis dieses «ich», von dem ich dachte, das BIN ich, so ganz alleine und nackt dasteht. In diesem Moment werde ich mir selbst bewusst als der Betrachter dieses «ich». Ich fühle die Verzweiflung, die Ohnmacht, die von diesem «ich» ausgeht in der Erkenntnis nun nicht mehr zu wissen, wer oder was dieses «ich» nun ist. Ich fühle die Scham und die Wut, diesen Zustand nicht ändern zu können, ihn nicht rückgängig machen zu können und den Hass auf sich selbst, nicht in der Lage gewesen zu sein, verhindern zu können, hier zu landen.

Hier, wo dieses «ich» handlungsunfähig wird, weil es sich an nichts mehr orientieren kann. Weil all das, was geglaubt wurde, nicht mehr besteht im Sinne einer Wahrheit.

Ich betrachte dieses «ich» und fühle, wie sich in mir alles ausdehnt und erfüllt wird von Liebe.

Der Liebe zu mir selbst, die weit über das weltliche hinausgeht und auch all das miteinbezieht, dass nicht von dieser Welt.

Und je mehr ich mich ausdehne umso weniger Worte tauchen in mir auf hin bis an den Punkt, wo Worte nicht mehr ausreichen.

 
 
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