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Dez
17

Zuerst glaubte ich, die Liebe meiner Eltern verdienen zu müssen, dann wollte ich von Männern geliebt werden, habe ihnen dafür auch einiges geboten, dann kommt unweigerlich diese Idee, du musst dich zuerst selbst lieben, erst dann können die andern dich auch lieben wie du bist, ohne dass du dafür etwas leisten musst. Aha…

Was heisst das nun genau? Ich verhalte mich als Mensch mir selbst gegenüber wie der beste Freund? Ich koche für mich leckere Sachen, richte mein Heim gemütlich ein, frage mich selbst ständig: Schatz, was brauchst du grad und erfülle all die Wünsche, die dann eben grad da sind.

Doch wessen Wünsche sind das? Wer oder was spricht diese Wünsche aus? Und, warum fühlt sich das nur grad während der Handlung selbst gut an, doch danach kommt wieder dieses beschissene Gefühl es fehlt was?

Ist am Ende das, was sich ungeliebt fühlt, und das, was glaubt, es hinkriegen zu müssen, dass der andere sich geliebt fühlt, dasselbe? Egal ob es sich dabei um einen «anderen» Menschen handelt oder um sich selbst als Mensch? Ist das Gefühl ungeliebt zu sein vielleicht nichts als ein Gedanke, der sich manifestiert und erleben lässt, der jedoch mit dem, was ihn erlebt nichts zu tun hat, respektive nichts verändert? Verändert sich tatsächlich nur die Erfahrung, nicht jedoch das, was die Erfahrung macht?

Fragen können als unangenehm empfunden werden, doch wer den Mut hat, sich darauf einzulassen wird königlich belohnt und am Ende aller Fragen taucht die Antwort in sich selbst auf und das Licht, das nur im Dunkeln scheinen kann, schaut versöhnt aus der Zeit in die Ewigkeit und seufzt: Ach, Mensch, was wäre ich ohne Dich!

 
 
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