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Mai
04

Dieses Gefühl von der Versorgung abgeschnitten zu werden, vom Nabel der Welt, dem Zentrum abgeschnitten zu werden und auf sich alleine gestellt zu sein und die Ohnmacht, nichts dagegen machen zu können, es nicht aufhalten zu können, nicht mitreden zu dürfen. Werden wir als Mensch nicht alle mit diesem Gefühl in diese Welt geboren? Wenn auch in der Phase nicht bewusst und nicht in Worten beschrieben? Und versuchen wird dann als Mensch nicht alles, diesen Zustand zu verbessern? Uns wieder ein Gefühl der Geborgenheit, des Schutzes zu erschaffen? In uns erwächst ein kleiner Stratege, der sich merkt, was klappt und was nicht, der aufpasst, wie wir uns verhalten und vorgibt was wir tun sollen und was nicht, um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen. Oder anders gesagt, es scheint das vorrangige Ziel zu sein, sich geborgen und sicher zu fühlen, auch wenn das so an der Oberfläche nicht immer gleich bewusst ist. Doch wozu sehnen wir uns nach einem Menschen an unserer Seite? Was lässt unsern Atem stocken, was lässt ihn nicht mehr frei fliessen?

Ist es die Angst, aus dieser Ohnmacht nie mehr rauszufinden? Doch was ist diese Ohnmacht und wer fühlt sie? Wer glaubt abgeschnitten worden zu sein? Wer glaubt so wäre besser als so? Wer glaubt versagt oder reüssiert zu haben? Bin ich selbst zum Strategen geworden? Oder ist der Stratege vielleicht ein Teil von mir, der sich selbst zu seinem eigenen Gegenteil von sich führt in der Form, um mir damit die Möglichkeit zu geben, mir selbst bewusst zu werden? Was passiert, wenn ich mir selbst bewusst werde? Wenn ich plötzlich in mir aufwache mit dem Gefühl, wo war ich grad eben, habe ich geträumt?

Wo ist jetzt die Nabelschnur? Wo ist der Stratege, wo sein Gegenteil? Wo die Ohnmacht? Gekommen und gegangen. In mir, durch mich und mit mir selbst.

 
 
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