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Unfreiheit ist genauso eine Illusion wie Freiheit, es ist einfach das andere Gesicht desselben.

Du bist nicht das, was von einem in das andere flüchten will, weil es besser erscheint.

Du bist nicht das, was ständig nach Fehlern sucht um sie zu beheben.

Du bist nicht das, was sich mal erfüllt und dann wieder leer erlebt.

Du bist nicht das, was glaubt um zu wissen.

Du bist, weil du das alles nicht bist.

 
 
 
Okt
21

Wenn jedes Wort zu viel erscheint, ist Schweigen kein nicht wissen.

Ich spür dich in meinem Rücken, so als ob du mir da deine Schwertlanze reingestossen hättest. Was willst du von mir? Und plötzlich brichst du samt Lanze durch mich durch und stehst vor mir. Du bedrohst mich und fuchtelst wie wild vor mir rum. In mir ist nichts, das sich schützen oder verteidigen möchte. Ruhig bleibe ich vor dir stehen, und schaue dir zu. Enttäuschst lässt du deine Waffe sinken. Warum hörst du nicht mehr auf mich, höre ich dich fragen. Was habe ich falsch gemacht? Und ich schaue dich an. Du legst dich auf den Boden und beginnst zu weinen. Ich sehe dir auch bei dem einfach zu. So weinst du da eine Weile und dann setzt du dich auf. Was glaubst du eigentlich wer du bist, hör ich dich schreien und ich schaue dich weiter an. Das ist gemein von dir, mich so fallen zu lassen! Ich schaue dich weiter an. Ich bringe mich um, wenn du mich ignorierst. Ich schaue dich weiter an und langsam verblasst das Bild vor

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Okt
12

Ich habe schon länger nichts mehr hier geschrieben. Vielleicht kommt das daher, dass ich nicht mehr so genau weiss, wer ich bin. Oder besser gesagt, ich weiss nicht mehr so genau, wer ich ist. Dieser Gedanke lässt mich sofort innehalten. Was will denn jetzt gesagt sein? Was will in Worten zum Ausdruck kommen? Ich weiss es nicht. Ich lausche nach innen, warte darauf, dass Worte auftauchen.

Meine Wahrnehmung geht zum Unterbauch. So als wollte ich da jemand treffen. Es ist, als ob ich in einen leeren Raum trete. Es ist angenehm warm hier. Warm und weich. Der Raum ist abgeschlossen, schon nach wenigen Schritten stosse ich auf Wände. Es ist als ob die Wände zu mir sagen: Ruhe dich aus, es gibt hier nichts zu tun für dich. Also setze ich mich auf den Boden. Jetzt erst sehe ich, dass die Wände leuchten in gelb, orange, pink und rot. Mir fällt auf wie müde ich bin und so lege ich mich auf den Boden und schaue zur Decke und erblicke den Himmel. Es ist Nacht. Die Sterne leuchten hell und

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Jun
05

Ich spüre diesen Hass in mir. Lange ist er versteckt geblieben. Diesen Hass auf mich selbst und die Unfähigkeit, perfekt zu sein. Die Ohnmacht des Gefühls ungeliebt zu sein, die Verzweiflung des Gefühls nicht zu genügen, die Scham weniger liebenswert zu sein als andere, die Wut und die Trauer darüber, mich nicht wirklich gesehen zu fühlen. Und je mehr ich in diesen Hass eintauche, je mehr ich ihn zulasse, ihn fühle, umso näher kommt er mir. Bis an den Punkt, wo ich ihn überall in mir spüre, ohne selbst dabei Hass zu empfinden. Nein, im Gegenteil. Das was ich ebenfalls in mir wahrnehme ist Verständnis, Liebe. Und ich sehe wie der Hass und die Liebe sich in mir begegnen. Sie gehen aufeinander zu und ich sehe Tränen in ihren Augen, so als ob sie sich schon sehr lange nicht mehr begegnet wären. Sie umarmen sich und schauen zu mir. Und auch ich habe Tränen in den Augen. Was habt ihr mir gefehlt. Ich dachte, ich hätte euch auf immer verloren.

Es ist still geworden in mir. So als ob nun

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Was den Himmel von der Hölle trennt, ist ein Gedanke                   

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Mai
04

Dieses Gefühl von der Versorgung abgeschnitten zu werden, vom Nabel der Welt, dem Zentrum abgeschnitten zu werden und auf sich alleine gestellt zu sein und die Ohnmacht, nichts dagegen machen zu können, es nicht aufhalten zu können, nicht mitreden zu dürfen. Werden wir als Mensch nicht alle mit diesem Gefühl in diese Welt geboren? Wenn auch in der Phase nicht bewusst und nicht in Worten beschrieben? Und versuchen wird dann als Mensch nicht alles, diesen Zustand zu verbessern? Uns wieder ein Gefühl der Geborgenheit, des Schutzes zu erschaffen? In uns erwächst ein kleiner Stratege, der sich merkt, was klappt und was nicht, der aufpasst, wie wir uns verhalten und vorgibt was wir tun sollen und was nicht, um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen. Oder anders gesagt, es scheint das vorrangige Ziel zu sein, sich geborgen und sicher zu fühlen, auch wenn das so an der Oberfläche nicht immer gleich bewusst ist. Doch wozu sehnen wir uns nach einem Menschen an unserer Seite? Was lässt unsern Atem

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Treffen sich zwei und der eine sagt zum andern: Ich kann nicht verstehen, warum dir der Weg zum Ziel wichtiger ist, als das Ziel selbst, warum du quasi den Weg selbst zum Ziel erklärst. Ja, das kann ich verstehen, dass du das nicht verstehst. Ich verstehe jedoch, warum für dich das Ziel das wichtigste ist und der Weg dabei eine untergeordnete Rolle spielt. Warum kannst du mich verstehen und ich dich nicht? Gute Frage.  Ich kann mich in dich einfühlen. Warum kannst du das? Weil ich die Art, wie ich mich erlebe, nicht als eine Wahrheit betrachte. Sondern? Als eine Möglichkeit. Und dann? Dann muss ich mich nicht daran festhalten im Sinne einer persönlichen Identifikation und kann mich ganz auf das einlassen, was du mir erzählst.

Diese Sichtweise ist neu  für mich. Ja, das kann ich fühlen.  Sie macht mich etwas perplex, ich weiss nicht so genau, was ich dazu sagen soll. Ja, auch das kann ich fühlen. Das heisst, du kannst alles fühlen was ich fühle? Ja. Dann kann ich ja meine Gefühle

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Ich bin in diese Welt geboren worden, indem die Nabelschnur durchtrennt wurde. Die Verbindung zu dem Ort, wo ich genährt wurde, wo ich geschützt war. Der  Schmerz dieser Trennung, dieses entwurzelt werden,  sitzt tief in jeder Zelle meines Bewusstseins und seit her bin ich auf der Suche nach Ersatz dafür. Doch kein Mensch kann mir selbst Ersatz sein, für das was ich vermisse, kein Hobby, kein Sport, keine Macht und kein Geld, selbst wenn das vorübergehend so scheint. Und so kommt, was kommen muss. Eines Tages stehe ich mir selbst gegenüber mit der Frage: Warum, warum musste ich diese Geborgenheit und den Schutz aufgeben um Mensch sein zu können? Warum durfte ich nicht entscheiden, ob ich überhaupt zu diesem hohen Preis in diese Welt kommen möchte? Warum ist einfach alles über mich hereingestürmt?

Und sanft antwortet es in mir. Weil es deine Bestimmung war. Und wer hat das so einfach über mich bestimmt? Warum konnte ich das selbst nicht bestimmen? Weil du bevor du eintrittst in die

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Die Tür, manchmal führt sie wo hinaus, manchmal führt sie wo hinein und manchmal bleibt sie ganz einfach verschlossen. Ich schaue sie an und frage mich, wer hat sie da hingestellt? Wozu ist sie überhaupt da? Es erscheint mir, als ob ich auf der einen Seite bin und auf der anderen Seite der Türe ist das andere. Und ich stelle mir vor, wie ich die Türe öffne und schaue, was dahinter liegt. Das Gleiche! Es sieht auf der anderen Seite der Tür einfach ein bisschen anders aus, doch es ist das Gleiche, die gleiche Welt. Und ich stelle mir vor, was, wenn ich eine Türe öffnen könnte und das, was vor mir läge, wäre eine andere Welt? Ich öffne die Türe und stehe vor dem Himmel. Weit und breit kein Land in Sicht. Ich sehe Wolken, die Sonne, doch ich habe keine Ahnung was unter mir liegt, ich sehe nicht bis zum Boden. Hinter mir ist die Welt, die ich kenne, die Welt in der ich mich auskannte, zu wissen glaubte, wer ich bin, wie ich sein muss, wer ich sein muss, um in dieser Welt überleben zu

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Vielleicht gibt es gar keine Entscheidungen aus Liebe oder aus Angst. Es gibt Entscheidungen, im Sinne einer Erfahrung. Vielleicht ist dieses aus Liebe oder aus Angst nur eine Spielvariante, die jedoch den Spieler nicht beeinflusst, nur den Inhalt des Spiels. Ausser es ist Teil des Spiels, wo der Spieler sich mit dem Spiel selbst identifiziert und zu dem wird, was er erlebt. Einzutauchen in  die Vorstellung, dass Angst und Liebe ein und dasselbe ist, das einfach auf Grund der Bedeutung der Worte, anders erlebt werden kann, erlöst mich von der Idee, dieses "ich" zu sein, das glaubt, etwas entscheiden zu müssen. Losgelöst von dieser Idee freue ich  mich an dem was ist, an dem was bleibt, zwischen dem Tag der kommt und geht und der Nacht die kommt und geht. Losgelöst von dieser Idee gibt es nichts zu tun, nichts zu ändern, nichts zu verbessern und doch bleibt dabei  nichts wie es scheint. Die Veränderung erwächst aus dem Sein, das Sein lebt in der Veränderung...

An der Stelle holt

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Die Angst vor Einsamkeit trieb mich dazu einen Masterplan aufzustellen, mit welcher Strategie ich es wohl als Mensch am besten schaffe, sie nicht erleben zu müssen. Also erstens muss ich ein guter Mensch sein, nur gute Menschen werden geliebt. Ich muss möglichst erahnen, was dem Gegenüber gefällt und mich dann dementsprechend angepasst verhalten. Ich muss die Regeln dieser Gesellschaft kennen und mich danach verhalten, egal ob es mir entspricht oder nicht. Kurz ich muss mein Leben nach dem Rest der Welt ausrichten um selbst nicht in der Einsamkeit zu enden. Ungeliebt, verlassen und allein.

Ich war ein guter Stratege, ich habe schnell gelernt die Wünsche der andern  zu fühlen. Ich war nonstop mein Umfeld am Scannen um ja rechtzeitig mich so anpassen zu können, dass ich gefalle. Das ging sehr lange gut, ich war nie allein, ich fühlte mich geliebt und geschätzt. Doch eines Tages passierte etwas Unerhörtes: Die Einsamkeit überkam mich trotz aller Vorkehrungen! Ich hatte alles, was ich

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Warum muss aus allem ein Problem gemacht werden? Und mir fällt auf, dass gerade mit dieser Frage stimme ich zu, es gibt ein Problem, respektive, in dieser Frage steckt bereits die Idee, es gäbe ein Problem. Ein Selbstläufer. Hmmm. Das erinnert mich an eine Zeichnung von heute Morgen wo ich dazu geschrieben habe, die Idee selbst sieht sich im Spiegel und will sich da verändern. Haha. Das heisst nicht ich hab ein Problem, sondern die Idee, es gibt ein Problem, in der Idee ICH zu sein, hat offensichtlich ein Problem mit sich selbst als Idee, wenn sie sich selbst in Situationen oder andern Personen entdeckt, spiegelt. Und dann will sie sich selbst weghaben, indem die Situation oder Person sich verändern sollte ;).

Das amüsiert mich grad total! Oder anders gesagt, die Idee es gibt ein Problem, kann sich selbst als diese Idee nicht lieben. Interessant, oder? Doch warum kann sie das nicht? Weil es eine Idee gibt, Probleme zu haben deutet darauf hin, dass etwas falsch lauft, die Idee ist

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„Wie zufrieden war ich mit meinem Leben, mit der Politik, der Wirtschaft, den sozialen Themen in diesem Lande im Jahre 2016“ fragt eine Zeitung. Und irgendwie kann ich diese Frage in mir nicht beantworten. Und ich frage mich. Warum ist das so? Gibt es einen Leistungsausweis am Ende eines Jahres zu erstellen,  für mein Leben, die Politik, die Wirtschaft und die sozialen Themen? Gibt es am Ende eines Jahres etwas zu bewerten um erörtern zu können, was ich mir dann für’s neue Jahr wünschen sollte, was im neuen Jahr besser, anders sein soll? Ja, natürlich, das wäre eine Möglichkeit eines Jahresrückblickes. Ich könnte auch einfach mich nochmals an alle Dinge erinnern, die ich erlebt habe, wie sie sich angefühlt haben, was sich daraus ergeben hat ohne Bewertung. Dann gäbe es noch die Möglichkeit überhaupt gar keinen Rückblick zu machen. Und so blicke ich auf das Jetzt, aus dem ich schreibe und es lässt mich sagen: Willkommen in der Wirklichkeit!

Die Wirklichkeit, was für ein Wort.

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Was nehme ich mich als   Mensch manchmal wichtig im Ausdruck durch das Wort! Das ist richtig, nein, das ist richtig, nein das ist jetzt bestimmt richtiger als das dort. Doch was oder wer wäre ich als Mensch ohne das Wort? Und sofort sagt es in mir: Was für eine saudoofe Frage, ein Mensch würde ohne Wort sich selbst diese Frage gar nicht stellen können, also kann es auf diese hypothetische Frage auch keine Antwort geben, zumindest nicht in Form von Sprache. Ha! Interessant. Gibt es dann eine Antwort auf diese Frage  jenseits von Sprache? Ich lasse diese Frage in mich fallen. Und sie fällt und fällt und fällt und keine Antwort in Sicht. Ich rausche in die Tiefe, es wird dunkel über mir und unter mir ist es ebenfalls dunkel. Und immer noch falle ich mit der Frage in die Tiefe. Tief in mich hinein. Es scheint wärmer und heller zu werden und noch immer falle ich. Ich sehe mir beim Fallen zu. Ich sehe wie es wärmer und heller wird und wie es wieder dunkler und kühler werden wird um sich

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Yoga ist, wie auch Taichi oder Meditation, eine Möglichkeit, sich von sich selbst in der Idee Ich zu sein,  eine Auszeit zu gönnen. Ausser ich möchte als Ich darin gut sein, dann gelingt das nicht. Entsteht jedoch ein Kontakt zwischen mir und dem Körper,  ungestört von Gedanken des Alltags von gestern und von morgen, so erlebe ich es als Mensch entspannend. Die stete Konzentration auf das Ich, in dem Gedanken geboren werden,  die ich für meine Gedanken halten kann und dann auch als Ich Bezug dazu nehme, entfällt.

Doch was passiert, wenn in mir ein Gedanke auftaucht und ich nicht dazu in Bezug gehe? Es heisst nicht, anderen Gedanken nachzugehen, sondern nicht als Ich in  Bezug dazu gehen…
...Es fühlt sich an, als ob sich in mir zwei Personen gegenüberstehen. Die eine Person hat die andere etwas gefragt, doch die gibt keine Antwort, schaut den Fragenden nur an. Es ist als ob ICH beides ist. Der, der gefragt hat und der, der nicht geantwortet hat. Ich kann fühlen, wie ich mich mal

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Ich fühle mich so nackt, so nackt wie noch nie. Ich fühle, wie müde ich bin vom Kampf, vom Versuch die Ablehnung, den Hass, Neid, Eifersucht, die Minderwertigkeit, Unfähigkeit, Unsicherheit, die Einsamkeit von mir fernzuhalten. Ich fühle wie sie herankommen, auf mich zu kommen und ich trete bei Seite. Sie bleiben vor der Nacktheit stehen, die da völlig unbedarft steht und ihnen direkt in die Augen sieht. Sie sagt mit warmer Stimme, tretet ein, ihr seid willkommen. Zögerlich tritt einer nach dem andern ein. Ist dies ein Traum? Geschieht dies wirklich? Hier ist es so weich und so warm, so ruhig und so friedlich, niemand der gegen uns ankämpft, niemand der uns entgegensteht. Wir sind willkommen! Und so legt sich einer nach dem andern auf die Erde, in den Schoss der Welt. Und wie sie da so ruhen, treten die Annahme, Freude, Gunst, die Vollkommenheit, die Perfektion, der Mut und die Zweisamkeit fröhlich in den Raum. Bruder, Schwester, was für eine Freude euch hier zu sehen! Und sie tanzen,    mehr...

 
 
 
Mai
20

Grundeinkommen.

Mir ist dieser Schritt viel zu wenig. Wirklich anders könnte ich mir vorstellen wäre es, wenn es gar kein Geld mehr gäbe. Wenn nichts mehr etwas kosten würde und jeder, der tut was er tut, sich mal überprüfen könnte: Jetzt wo ich  kein Geld mehr brauche, jetzt wo ich kein Geld mehr für das, was ich tue, erhalte, möchte ich jetzt immer noch das Gleiche tun, gleich leben? Ja, vergiss mal kurz das Chaos, das am Anfang entstehen würde und die Höhen und Tiefen einer Wandlung, doch tauch mal kurz in diese Idee ein: Würde ich, wenn es kein Geld gäbe, kein Geld brauchte und trotzdem für mich gesorgt ist (mach dir mal keine Gedanken darüber wie das gehen soll, geh einfach mal davon aus, es wäre für dich gesorgt) würde ich dann das, was ich gerade tue, tun, oder was würde ich anstelle davon gerne viel lieber tun?

Also bei mir kommt sofort die Antwort, ich würde mich gerne vom Leben überraschen lassen, den Impulsen folgen, den Einladungen des Lebens folgen. Am Morgen

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Im Nichts, wo die Zeit die Ewigkeit küsst, im Nichts, da will ich dir begegnen. Frei und wild, voller Lust spring ich dir entgegen und lass mich fallen, in deine offenen Arme. Und du,  du fängst mich auf ohne zu zögern, du wirbelst mich herum und wir tanzen den Tanz, den Tanz des Lebens. Hoch wirfst du mich hinauf und tief falle ich zurück in deine Arme und nichts, nichts könnte jetzt jemals mehr sein   als die Geborgenheit, das Warme. Warm, verbunden und doch so unendlich frei, schenkst du mir den Frieden, einfach ich zu sein. Eine Ewigkeit schien mir die Zeit ohne dich, doch du warst immer da, ewiglich. Und so feiere ich mit dir diesen Moment, wo Nichts und Alles sich nicht mehr trennt, sondern Hand in Hand des Weges geht und da, wo alles, was sich bewegt und regt,  im Angesicht der Stille nur kann sein, da, da bin ich auf ewig dein.

 
 
 

Heute hat das Leben mich an einen Ort geführt, der mich zu Tränen gerührt hat. Ich kann nicht wirklich in Worten beschreiben, was genau mich da ergriffen hat, doch ich fühlte es in jeder Zelle meines Körpers.... und ausserdem speist man dort einfach göttlich! Frisch gekocht, mit viel Kräutern aus dem eigenen Garten, und das alles dann liebevoll auf dem Teller arrangiert... :-)

Hier die Adresse:

www.sassdagrüm.ch

 
 
 
Apr
16
"Ich bin was du bist. Still, still ist es in mir geworden. Still, still bin ich. Ohne ein Wort existiert nichts. Ohne ein Wort existiert alles. Alles ist nichts, nichts ist nichts ohne nichts zu sein. Entspann dich mein Kind. Der Wind, das himmlische Kind es trägt dich immer fort. Fort von mir, fort von dir und doch kehrst du immer wieder zurück. Dein Fortgehen ist dein Wiederkehren, das Wiederkehren das Fortgehen. Es passiert nichts, weil nichts passiert. Alles steht still, doch nicht weil es still steht, sondern weil es das ist, was es ist, in dem, was alles sein kann."

 
 
 

Im Moment als ich glaubte zu wissen, wie die Welt sich dreht, drehte sie sich zu mir um und schaute mir tief in die Augen. In diesem Augenblick schien sich alles aufzulösen was Bestand hatte und alles was übrig blieb war Nichts. Dasselbe Nichts aus dem zuvor alles geboren worden war. Nachdenklich knabbere ich an meinem Kohlrabi weiter. War das alles nur geträumt, träume ich das alles nur? Ich weiss es nicht, und doch ist Nichts mehr wie es war...

 
 
 

Die Lust auf Lust

Was ist das, diese Lust? Die heute fast nur noch im Zusammenhang von Sexualität gesucht und erwähnt wird?

Was würde es bedeuten lustvoll zu leben, lustvoll zu sein? Sich lustvoll zu ärgern, sich lustvoll zu streiten, sich lustvoll zu freuen, lustvoll zu essen, lustvoll einen Brief schreiben, lustvoll einfach da zu sitzen und das treiben um sich herum zu beobachten oder lustvoll in eine Regenpfütze zu springen? Was ist die Qualität dieser Lust, was macht sie aus? Vielleicht die Überzeugung genau das, was jetzt ist, auch zu wollen, es zu begrüssen, es willkommen zu heissen? Ja zu sagen, zu dem, was jetzt grad zum Ausdruck kommen will ohne Wenn und Aber? Ja zu sich als Mensch mit allen möglichen Facetten des Ausdrucks, lustvoll ohne die Beschränkung einer Bewertung dessen was lustvoll erlebt wird? Ist die Lust vielleicht ein Ja zu sich selbst in jedem Moment des Seins und in jedem Ausdruck davon innerhalb des Menschseins und die Freude darüber es erleben zu

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Heute, beim Spazieren, hat mich ein Baum zu sich gerufen. Ich bin näher getreten und habe ihn betrachtet. Seine Äste waren alle ganz kurz geschnitten und ich habe sie berührt. In der Berührung spürte ich diese Freude in mir darüber, nicht zu wissen, wie, wann und auf welche Art und Weise der Ast wieder austreiben wird. Was folgende Frage in mir auftauchen liess: Was wäre, wenn ich ein Baum wäre, und die Äste all die Möglichkeiten, mich in diesem Leben zu erfahren, darstellen würden? Was wäre, wenn ich den Ast, an den ich mich so gerne klammere, der für die Idee steht, wissen zu müssen warum und wieso, wozu und auf welche Art und Weise ich leben soll, einfach mal loslassen würde? Und ich lasse den Ast los und bleibe an einem abgeschnittenen Ast hängen. Und wieder kommt dieses Gefühl der Freude und auch der Neugier, wie wird es wohl sein, wohin wird es führen, wie werde ich es erleben? Und ich lasse auch diesen Ast los und falle in den Stamm des Baumes hinein. Ich lasse mich fallen und    mehr...

 
 
 

Nein, mit Esoterik will ich nichts zu tun haben! Hast du das auch schon gehört, oder sagst du es selbst? Bis heute habe ich mich nie mit diesem Begriff beschäftigt, ich wusste nicht was er urgsprünglich bedeutete, noch wie er heute auch gebraucht wird. Interessanterweise bringen mich Menschen immer wieder mit diesem Begriff in Verbindung. Also hab ich beschlossen, der Sache mal auf den Grund zu gehen. Laut Google tauchte der Begriff im Zusammenhang mit den Lehren von Aristoteles auf und da wird Esoterik und Exoterik übersetzt mit "von innen oder von aussen" betrachtet. Auch bei Pythagoras wurde zwischen exoterischen und esoterischen Schülern unterschieden, wobei die letzteren einen inneren Kreis bildeten und bestimmte Lehren exklusiv empfingen. Auch in der Kirche wurde der Begriff "esoterikos" im Sinne von geheim benutzt. Seit dem 20. Jahrhundert ist eine abwertende Bedeutung verbreitet, wo esoterisch gleichgesetzt wird mit "unverständlich, geheimnistuerisch, weltfremd und

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Heute in der Aareschlucht war ich mal wieder mit der Höhenangst konfrontiert. Mutig bin ich die ersten Treppen, die sich über der Schlucht an den Felsen schmiegen hinunter, immer in der Hoffnung, dass dann vielleicht mal eine Ebene kommt, wo ich nicht am Felsen hänge, sondern Boden unter den Füssen habe. Ich stehe da also auf der Treppe eingangs der Schlucht und weiss nicht soll ich vor oder zurück. Vorwärts würde bedeuten, die Angst besiegen zu müssen, retour würde bedeuten, der Angst nachgeben. Beides fühlt sich voll Scheisse an. Da taucht in mir der Gedanke auf, wem will ich in diesem Leben eigentlich etwas beweisen? Muss ich mir selbst oder andern irgendetwas beweisen? Nein. Ich mache ein Photo an der Stelle wo ich stehe, drehe dann um und steige  die Treppen wieder hoch. In mir ist Frieden. Nicht weil ich der Angst nachgegeben habe, sondern, weil es keine Rolle spielt ob ich mal Angst habe oder nicht, es macht mich weder zu einem besseren noch zu einem schlechteren Menschen. Und

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Nimm einmal einen Fünfliber oder sonst ein Geldstück in die Hand. Was siehst du? Eine Münze. Betrachte die eine Seite der Münze, was siehst du? Das Bild eines Mannes. Und auf der anderen Seite? Das Schweizerkreuz und die Zahl fünf. Ist es dasselbe Bild? Nein. Ist die eine Seite wichtiger als die andere, oder anders gefragt, könnte es einen Fünfliber geben mit nur einer Seite, unabhängig davon, ob sie bedruckt ist? Nein.

Und warum bevorzugst du dann als Mensch nur eine Seite des Lebens, nämlich die, die dir angenehmer erscheint? Wenn doch nichts sein könnte, ohne die andere Seite? Wenn Glück und Unglück, Zufriedenheit und Unzufriedenheit, Trauer und Fröhlichkeit doch einfach zwei Seiten desselben sind, einfach anders dargestellt und ohne die, das Ganze gar nie Ganz ist?

Was wäre, wenn du das Leben wie eine Münze betrachten würdest? Im Bewusstsein, wenn du eine Seite betrachtest, dass die andere auch da ist, imselben Augenblick. Im Bewusstsein, die Seite, die du betrachtest ist

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Es ist zwar schon länger her, doch gerade eben, ist mir diese Episode auf Kauai (Hawaii) ins Gedächtnis gerufen worden. Ich stehe da also an einer Bushaltestelle und der Bus kommt schlussendlich mit 20 Minuten Verspätung. Es ist ein kleinerer Bus, etwa halb voll. In dem Bus kassieren noch die Chauffeure für die Busfahrt, es gibt keine Automaten. Ich sage also wohin ich will, und der Buschauffeur sagt, das macht 2 Dollar. Ich ziehe eine grössere Note heraus, da ich erst grad auf der Insel angekommen bin und halte sie ihm hin und er sagt: Ich habe kein Kleingeld, du musst aussteigen, dir Kleingeld beschaffen und den nächsten Bus nehmen. Komplett irritiert schaue ich ihn an, in meinem Kopf arbeitet es fieberhaft. Ich weiss der nächste Bus geht erst wieder in einer Stunde. Hilfesuchend blicke ich die andern Fahrgäste an und ich sage zum Chauffeur, kann ich nicht im Bus bleiben und mit den andern Mitfahrern schauen, dass sie mir Geld wechseln können...er fällt mir ins Wort und sagt, ich

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Heute hat ein Video auf Youtube zu mir gefunden, wo 20 Menschen, die sich nicht kannten aufgefordert wurden, sich vor laufender Kamera zu küssen. Beim Betrachten dessen, was dann geschah wurde etwas in mir bewusst. Geniessen hat offensichtlich damit zu tun, sich auf etwas einzulassen, und zwar vorbehaltslos und wenn die Vorbehalte wie, warum, und wieso etwas stattfinden sollte oder nicht, wegfallen, kann das, was gerade da ist voll und ganz genossen werden. Nein, ich will damit nicht dazu auffordern, man soll jeden Fremden auf der Strasse, der  einem begegnet genussvoll  küssen (obwohl, das auch eine Überlegung Wert ist ;-)), sondern einfach mal in die Idee zu spüren, wie würde sich das Leben anfühlen ohne Vorbehalte?

Hier noch der Link zum Video, vielleicht löst er in dir ja noch was ganz anderes aus als in mir? So oder so, viel Freude!

https://www.youtube.com/watch?v=IpbDHxCV29A

 
 
 
Feb
28

WAHRHEIT IST WEDER DAS EINE, NOCH DAS ANDERE, SIE WOHNT DAZWISCHEN

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Heute auf dem Spaziergang, sind mir die vielen Büsche und Sträucher aufgefallen, die bereits blühen oder zu blühen begonnen haben. Die Pflanzen scheinen sich nicht darum zu kümmern, dass es eigentlich noch Winter ist, sie scheinen keine Angst davor zu haben, eventuell mitten im Blühen zu erfrieren, wenn der Winter sich nochmal zeigt. Sie scheinen nicht nach rechts und links zu schauen und sich zu fragen: Blüht der Apfelbaum auch schon, was ist mit den Rosen? Die Pflanzen, die jetzt schon blühen, blühen weil das ihre Bestimmung ist. Und in mir bleibt die Frage zurück: Und du Melissa, wann bist du bereit zu blühen, wenn nicht jetzt? Auf was wartest du? Auf einen besseren Frühling? Darauf, dass andere dir bestätigen, jetzt ist der richtige Moment zu blühen, indem sie es auch tun? Was hält dich ab, ausser der Verstand, dich deiner Bestimmung hinzugeben und als das sichtbar zu sein, wozu du bestimmt bist?

Und es antwortet in mir: Nichts. Ich bin bereits seit Anbeginn das, wozu ich

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Ja, so hatte ich mir meinen heutigen Geburtstag tatsächlich nicht vorgestellt. Schon beim aufstehen lag da etwas in der Luft und äusserte sich später in einem scheinbar grundlosen Weinen aus dem Nichts. Dann habe ich probiert das wieder unter Kontrolle zu bekommen, schliesslich ist heute mein Geburtstag, ein Tag an dem der Mensch feiern, geniessen, sich freuen soll. Doch es gelang mir nicht und ich heulte weiter und versuchte mich selbst zu verstehen, was irgendwie einfach nicht gelingen wollte. Gefühle von Einsamkeit, von Unfähigkeit, von einfach nichts auf die Reihe kriegen, von Leere machten sich mehr und mehr breit und trieben mich, obwohl die Sonne heute extra für mich ihr Bestes gegeben hat und schön strahlte, mitten am Tag ins Bett wo ich erst wieder hervorkam, als es zu dunkeln begann. Ich hatte seit dem Frühstück noch nichts gegessen und so langsam plagte mich der Hunger und ich beschloss, zu Fuss mein Lieblingsrestaurant aufzusuchen, wenigstens noch ein gutes Essen heute,    mehr...

 
 
 
Burnout. Ein Wort bestehend aus 7 Buchstaben, wovon sich einer wiederholt an jeweils zweiter Stelle des zusammengesetzen Wortes. Nimmt man die beiden ersten Buchstaben so bleibt ein bo. Bo, ein Wort das in französischer Sprache Schönheit bedeutet, und verdoppelt zu Bobo wird, und einerseits für den Namen eines Schweizer Künstlers steht, und andererseits im Satz "hast du dir Bobo gemacht" ausdrückt, das etwas Weh tut, das jemand leidet. Leid. Ein Wort bestehend aus 4 Buchstaben, vobei sich keiner wiederholt. Es kommen 2 Konsonanten und 2 Vokale vor wobei die Konsonanten alleine kein neues Wort ergeben. Die Vokale die bleiben sind ei. Die Form eines Ei wird meistens oval dargestellt, so wie die Form der Aura um den Menschen ebenfalls. Aura. Ein Wort mit 4 Buchstaben, 1 Konsonant und 3 Vokale wobei 1 Vokal 2x vorkommt und zwar am Anfang und am Ende. Das bedeutet am Anfang und am Ende ist es gleich. Was um wieder an den Anfang zu finden den Schluss zuliesse: Burnout ist am Anfang wie am    mehr...

 
 
 

Also etwas meinte, ich müsste unbedingt ausprobieren, wie töpfern ist. Schon bei der Anmeldung hatte ich das Gefühl, es geht nicht wirklich ums Töpfern, aber was solls, geh da mal hin. Dann die Frage der Lehrerin, was möchtest du denn machen? Öhhmmmm, keine Ahnung. Aha, ok. Mit welchem Ton möchtest du arbeiten? Öhmmmm...keine Ahnung. Ok, ich schlage dir diesen vor, da bist du ziemlich frei. Aha. Gut. Dann sitze ich vor dem Ton und in mir sagts, was tue ich eigentlich hier? Jetzt habe ich dieses Stück Ton vor mir und absolut keine Idee, was ich aus diesem Teil nun formen soll. Die Kursleiterin schlägt vor, den Ton zum Beispiel um einen Stecken zu wickeln, sobald ich beginne, meint sie, ergibt sich der Rest. Aha. Na gut, also ich nehme so einen Stecken und wickle den Ton drum rum. Tatsächlich sieht schon fast wie eine Frau in Köningsrobe aus ;-). Ich knubble weiter dran rum und plötzlich habe ich das Bild zweier Waagschalen und ich stelle mir vor wie ich da Kerzchen reinstellen könnte.

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Heute ist ein Regenbogen fast direkt vor mir aufgetaucht, und die Farben leuchteten so kräftig, dass ich für einen Moment sprachlos war. Was für ein Wunder der Natur! Dann hat es in mir gesagt:  Dieses Naturwunder kann nur stattfinden wenn  Sonne UND Regen aufeinandertreffen und mit einander tanzen, und bei diesem Tanz entsteht der Regenbogen, als Ausdruck der Freude des Schöpfers an seiner Schöpfung: Dem ewigen Tanz von Yin und Yang indem er sich selbst erkennt.

 
 
 

Also, schon vor etwas längerer Zeit war ich in einem Warenhaus einkaufen für so ungefähr CHF 680.- und die Dame an der Kasse fragt mich, möchten sie gerne mit der Kundenkarte bezahlen? Nein, ich habe keine. Ah, das sollten sie aber, dann hätten sie jetzt 10% Rabatt. Mein Verstand ist schnell und sagt: Hey, da kannst du CHF 68.- sparen!.... und was muss ich machen? Diesen Antrag hier ausfüllen. Ich spüre Widerstand in mir, doch ich fülle das Formular aus, schliesslich gibt es CHF 68.- zu sparen....

Ich geh aus dem Laden mit dem Gedanken, dem Leben ein Schnippchen geschlagen zu haben. Etwa 2 Monate später dann nutze ich die Karte tatsächlich nochmal, als ich im selben Warenhaus wieder einkaufe. Das heisst, ich bezahle mit der Karte und würde dann eine Rechnung bekommen. Nun war es jedoch so, dass seit der Antragsausfüllung für die Karte ständig Werbung dieses Warenhauses per Post zu mir kam, sodass ich genervt mich entschlossen habe, weitere Briefe gar nicht mehr zu öffnen. Dass ich

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Um den Begriff Erleuchtung kursieren viele Aussagen wie: ein erleuchteter Mensch hat sein Ego transzendiert, empfindet keine Wut, Ärger, Neid und sonstige negativ besetzte Gefühle mehr, lässt alle Menschen so sein, wie sie sind, ist Liebe in Person, freut sich an allem, ist hilfsbereit, grosszügig, braucht selbst nichts um glücklich zu sein..... die Liste wäre beliebig verlängerbar.

Und was macht der Mensch nun? Er versucht all dies zu sein, liebevoll, grosszügig, unabhängig, egolos in dem er liebevoll tut, grosszügig tut, egolos tut im Glauben, wenn er das genug beharrlich tut, dann wird auch er eines Tages tatsächlich erleuchtet sein.

Haben Buddha oder Jesus oder andere, die als erleuchtet betitelt werden sich selbst je erleuchtet genannt? Was treibt den Menschen dazu so sein zu wollen wie Buddha und Jesus? Was glaubt der Mensch ist dann anders als es jetzt ist? Und wenn es dann so  wäre, was glaubt der  Mensch dann zu sein, von dem er jetzt glaubt es noch nicht zu

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Ich hatte das Glück anwesend zu sein, als mein Vater aus damaliger Sicht gestorben ist und erinnere mich an diese Glückseligkeit in seinem Gesichtsausdruck, als er das letzte Mal ausgeatmet hat. Da war für einen Moment eine absolute Stille und Frieden im Raum spürbar, bevor sich die Aufmerksamkeit  ganz mit den auftauchenden Gefühlen identifiziert hat.

Kürzlich in einem ganz anderen Zusammenhang ist in mir etwas bewusst geworden. Das was dem Toten ein lächeln ins Gesicht zaubert ist nicht die Tatsache, dass das anstrengende Leben endlich vorbei ist, oder weil ihm seine Ahnen begegnen. Dieses Lächeln entsteht in dem Moment, wo das was die Form, den Körper hervorgebracht hat, sich seiner selbst  bewusst wird. Das was in dem Moment "stirbt" ist nicht der Mensch, sondern die Illusion dessen, was der Mensch geglaubt hat zu sein und für was die Trauernden sich selbst und den Toten noch halten.

Was sterben genannt wird, ist nichts als die Auflösung einer Form, um in anderer Form wieder

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Nach einem absolut köstlichen Essen, viel Wein und Likör mit Freunden bin ich schlafen gegangen. Am morgen als ich aufgewacht bin, habe ich erinnert in der Nacht viel geträumt zu haben, es fühlte sich irgendwie anstrengend an. Überhaupt, meine Laune war absolut im Keller. An diesem Morgen hätte ich alles an die Wand schmeissen können. Und sofort war da eine Stimme in mir, die sagte: Siehst du, hättest du doch nur nicht so viel Alkohol getrunken, jetzt hast du die Quittung!

Da war jedoch noch eine andere Stimme, die meinte ich solle mich doch einfach mal hinsetzen und reinspüren, wer oder was denn da genau so wütend ist in mir. Also habe ich da hingespürt und da hat es geschimpft: wenn du so weiter machst werden dich alle für total arrogant und eingebildet halten! Hör sofort damit auf, einfach das zu tun was es in dir sagt, du wirst dir so überhaupt keine Freunde machen, im Gegenteil, du wirst alle Freunde verlieren!

Aha. Dann war es für einen Moment still und mir wurde bewusst,

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Ich war gerade für ein paar Tage weg und als ich zurück kam von der Reise begrüsste mich der Nachbar mit den Worten: "Ich muss mit dir schimpfen, hast du deine Haustüre vergessen abzuschliessen?" Worauf ich antwortete: "Nein, ich schliesse sie nie ab, wieso?". Dann erzählte er mir, kurz nachdem ich weg gefahren war, sei ein Sturm gekommen und habe die Haustüre einfach aufgerissen und alles war offen. "Ah, das ist ja interessant", habe ich geantwortet. "Dieses Mal war da so der Impuls für ein Mal die Türe abzuschliessen, da der Verstand aber keine Erklärung gefunden hat, wieso dieses Mal, habe ich sie offen gelassen"

Später habe ich darüber nachgedacht, was will mir das Leben mit diesem Ereignis mitteilen? Und sofort tauchte in mir eine Antwort auf: Ja das kann nur eines heissen, nämlich ab jetzt die Haustüre eben doch immer abzuschliessen! Gleichzeitig fühlte ich jedoch, das ist nicht die Antwort um die es geht, da ist noch was anderes und dann wurde mir folgendes bewusst: Es geht

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Alter ist eine Information die aussagt, wie viele Jahre ein Mensch seit der Geburt auf dieser Erde weilt. Innerhalb des Begriffes wird in jung und alt unterteilt , wobei diese Unterteilung  subjektiv ist und vom Welt- und Selbstbild der betrachtenden Person abhängig ist.

Ein Fünfjähriger haltet möglicherweise eine 30 Jährige schon für ziemlich alt, und die 70 Jährige sagt zur 30 Jährigen: Ach, könnte ich nochmal so jung sein wie du! Eine 60 Jährige staunt über die Weisheit einer 3 Jährigen und der 40 Jährige kann es nicht fassen, dass ein 80 Jähriger ihm die Aufmerksamkeit der Frauen wegnimmt ;-)

Alter ist einfach ein Begriff und nie das Problem. Das Problem entsteht erst wenn das Alter in Bezug zu andern und  zum eigenen Welt- und Selbstbild gesetzt wird. Also wenn in dir eine Stimme auftaucht in Bezug zu Alter und dir irgendetwas weismachen will, nimm sie wahr und dann ignoriere sie     mehr...

 
 
 

Taucht bei diesem Titel in dir eine Stimme auf die da sagt: Aber nein, wenn ich das tue, kaufe ich Dinge, die ich gar nicht brauche und muss nacher wieder alles fortschmeissen. Ausserdem habe ich nachher viel im Kühlschrank und doch nicht das, was ich brauche. Das führt zu Verschwendung, Frust und schlechter Laune. So eine blöde Idee!

Diese Stimme kannte ich auch und tatsächlich, jedesmal wenn ich planlos einkaufen ging, passierte das, wovor die Stimme bereits gewarnt hatte: Ich habe viel weggeschmissen. Immer etwa das gleiche gekocht, so wie im Leben überhaupt auch alles immer etwa so war wie eben immer ;-)

Und jetzt habe ich begonnen es zu wagen ohne Plan einkaufen zu gehen mit der Idee, Ende Woche habe ich alles genutzt und viel Freude beim Kochen dabei gehabt. Und genau so ist es! Gestern bin ich durch den Laden gestreift und habe einen Krautstiel entdeckt. Keine Ahnung was man mit dem machen kann, ich kauf den jetzt und es wird sich zeigen  was sich leckeres daraus kochen

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Heute hat es mich auf eine Internetseite gezogen und ich war tief im Herzen berührt. Das eintauchen in diese Bilder hat mich ganz still werden lassen. Mehr möchte dazu nicht gesagt sein. Fühle selbst rein, wenn du magst:

www.fotofenek.ch wenn du auf Musik abspielen klickst hast du eine wunderschöne Begleitung während des Betrachtens der Bilder

 
 
 

Im Buch "eine Neue Erde" von Eckhart Tolle habe ich diesen Abschnitt gelesen, der mich sehr berührt hat:

"Einem Menschen, der die Schönheit einer Blume sieht, werden dadurch vielleicht - und sei es auch nur flüchtig - die Augen geöffnet für die Schönheit seines eigenen tiefsten Wesens, seiner eigenen wahren Natur. Zum ersten Mal Schönheit zu erkennen war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Evolution des menschlichen Bewusstseins. Die Gefühle der Freude und Liebe sind im Innersten mit dieser Erkenntnis verbunden. Ohne dass es uns richtig bewusst war, wurden Blumen für uns zum Form gewordenen Ausdruck des Höchsten, Heiligsten und letztlich Formlosen in uns selbst. Blumen, die flüchtiger, ätherischer und zarter waren als die Grünpflanzen, aus denen sie hervorgingen, wirkten auf uns wie Boten aus einer anderen Welt, wie eine Brücke zwischen der Dimension des physischen Formen und dem Formlosen. Sie verströmten nicht nur einen zarten , dem Menschen angenehmen Geruch, sondern auch

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Oft wenn ich mich an Orten aufgehalten habe, wo das Meer stürmisch war und es viele Surfer gab, kam in mir diese Sehnsucht, einmal selbst zu erleben, wie es ist, auf einer Welle zu reiten. Meine Angst und gleichzeitig auch mein Respekt vor dem Meer als Naturkraft hat mich jedoch jedesmal wieder davon abgehalten, es auszuprobieren. Wenn ich ins Meer reinschwomm, dann nur soweit, dass ich noch den Boden unter den Füssen spüren konnte. Dann kam dieser Moment wo ich eine Reise nach Hawaii machen durfte und ich beschloss, hier probierst du das aus! Es wurde mir ein Surflehrer empfohlen, mit viel Geduld und ich nahm all  meinen Mut zusammen und traf mich mit ihm an einen Tag, wo es gehörig windete. Die Wellen kamen nicht schön gleichströmig auf mich zu, sondern von allen Seiten und dann klatschten sie irgendwo zusammen. Sehr unübersichtlich, nicht einschätzbar. Ich spürte wieder diese Angst in mir hochsteigen. Das Wasser hatte soviel Kraft, dass es mir nicht möglich war mit der Kraft meiner

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In mir fühlt es sich immer noch ganz berührt, bewegt an seit dem Ausflug an den Wasserfall. Was für eine Kraft, was für eine Energie, wieviel Lebendigkeit! Die Gischt hat mich bespritzt und ich habe gejauchzt wie ein kleines Kind :-) Was für tolle Farben, ich wusste für einem Moment gar nicht, wo will ich zuerst hinschauen und dann habe ich mich einfach in den Moment begeben und es war nur dieser Moment da, dieses Jetzt. WOW!!!.... Danke, Danke, Danke

 

Hier die Infos wenn du das mal selber spüren möchtest: http://www.rheinfall.ch/Attraktionen/Schifffahrt

 
 
 

Gestern besuchte ich zum zweiten Mal den Bruno Weber Skulpturen Park und war sofort wieder wie verzaubert. Hier hat ein Mensch gelebt und im Ausdruck erschaffen, was ihn offensichtlich in seiner Fantasie bewegt hat, ungeachtet der Meinung von andern. In diesem Park zu spazieren ist absolut Fantasie anregend, da gibt es soviele Farben, soviele Formen, soviele Momente des Staunens. Hier wirst du wieder zum Kind :-)

So findest du dahin: www.bruno-weber-skulpturenpark.ch

 
 
 

Es gab einen Moment in meinen Leben, wo ich mal über den Ausdruck "ich liebe dich" sinniert und reingefühlt habe. Warum sage ich zu jemand "ich liebe dich", warum fühlt es sich so gut an, wenn jemand "ich liebe dich" zu mir sagt, was ist es, das mich Aufhören lässt es zu sagen und was macht es mit mir, es nicht mehr gesagt zu bekommen. Lies hier, wie sich eine zutiefst ehrliche Liebeserklärung auf Grund der Antworten, die ich gefunden habe, anhören würde:

Lieber Schatz

Ich brauche Dich. So wie du dich im Moment zeigst, tust du mir gut, darum will ich mit dir zusammensein. Ich werde mir Mühe geben, mich auch immer so zu zeigen wie jetzt, weil ich weiss, auch du brauchst mich, weil ich dir gut tue, so wie ich mich jetzt zeige.

Ich brauche es, dass du mir sagst du brauchst mich auch, weil das gibt mir das Gefühl wertvoll und ok zu sein, so wie ich mich gerade zeige.

Und ich bitte dich, ändere dich nie, zeige dich immer gleich. Sonst könnte es sein, dass du mir nicht mehr gut

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Ich bin diesem Online Programm gefolgt über eine Zeit von zwei Wochen (kann man selbst einteilen) und möchte dir kurz erzählen, was dabei passiert ist. Einer meiner fünf im Moment wichtigsten Dinge, die ich in diesem Leben unbedingt noch erfahren wollte war damals Theaterspielen, am liebsten in einer Komödie. Innerhalb des Programms war eine Aufgabe, meine "grossen Fünf" an alle meine Freunde zu schicken und sie darum zu bitten, mir Tips, Ideen, Kontakte zu geben, die mir helfen könnten, irgendwann diese "grossen Fünf" tatsächlich zu erleben, respektive mal einen Schritt darauf zu zu machen. Ich bekam den Tip von einer Freundin für eine Impro Theatergruppe in meiner Nähe, wo ich dann auch hinging und ein halbes Jahr später tatsächlich auf der Bühne stand, in einer komischen Rolle. Die Leiterin der Theatergruppe wiederum gab mir einen Tip für etwas anderes, das auf meiner Liste stand: Eine eigene Radiosendung zu moderieren. So moderierte ich dann schon bald ohne jede Vorkenntnisse am

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Das Lied "being home" ist aus dieser Sehnsucht entstanden und enthält möglicherweise die Antwort in sich selbst.

Hier der Text auf englisch und auf deutsch.

Should i stay, should i go? Just please show me the way back to my home. Is home the place, i sleep at night in bed? Is home the place i was once born at. Is it having some friends, or just the family? Or is this home, a place deep inside me? I really want to know, where i'm coming from, so please guide me back to my real home. I need to know what is it like, being my home, and finally not feeling any longer alone.

Soll ich bleiben oder gehen? Bitte zeige mir den Weg zurück nach Hause. Ist zu Hause der Ort, wo ich nachts schlafe? Ist zu Hause der Ort wo ich geboren wurde? Ist es Freunde oder Familie zu haben? Oder ist zu Hause ein Ort tief innerhalb von mir? Ich möchte wirklich wissen, woher ich komme, also bitte führe mich zurück in mein wahres zu Hause. Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt, mein zu Hause zu sein, und

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Auf dem Grüninger Markt ist mir der Stand mit diesen wunderbaren Teelicht Behältern aufgefallen. Das Licht, das durch die Ritzen fällt, wirft ganz spezielle Schattenmuster an die Wand und auf den Boden. Sehr romantisch für mein Empfinden ;-). Die Kunstobjekte werden von Hand aus Weissblech-Konservendosen hergestellt und für die Künstler unter euch, kann man einen Kurs belegen um zu erfahren, was es dazu braucht und wie es geht.

Hier gibts weitere info: www.kunst-h-ausdosen.vpweb.ch

 
 
 

Kürzlich habe ich einem Impuls folgend, diesen Text, der aus dem "Nichts" zu kommen schien, anstelle der üblichen Wünsche in eine Geburtstagskarte geschrieben. Vielleicht vermag er dich auf die eine oder andere Weise zu inspirieren:

"Jeder Tag hat das Potenzial ein Geburts-tag zu sein. Ein Tag ohne Geschichte, ohne gestern, ohne morgen. Ein Tag, wo du die Welt erblickst, sie schmeckst, riechst, hörst und fühlst ohne etwas zu wissen. Ein Tag, wo alles neu, frisch, unberührt ist, so wie für ein Neugeborenes, das voller Liebe und Vertrauen, frei von Urteil und Bewertung, staunend diesem Tag begegnet."

 
 
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